Topmotiviert fuhren wir am 4.11., dem Tag nach den Herbstferien, nach Zwettl zur Vorrunde.
Wir begannen das Turnier gegen das Heimteam der BASOP/HLW Zwettl denkbar schlecht. Mit den Gedanken vielleicht noch nicht ganz bei der Sache lagen wir nach 7(!) Eigenfehlern schnell 2:8 zurück. Nach einem Time-Out konnten wir uns ein wenig erfangen, fanden aber trotzdem nicht zu unserer gewohnten Leistung und konnten den Abstand nicht mehr verringern. Zum zweiten Satz nahmen wir uns natürlich jetzt einiges vor und wir steigerten uns auch vor allem in der Annahme und konnten den einen oder anderen schönen Punkt erzielen. Eine eklatante Aufschlagschwäche (mehrmals wurde gleich der erste Aufschlag ins Netz oder Out geschlagen) ließ es kaum zu, dass wir einmal einen Lauf mit mehreren Punkten hintereinander starten konnten. Dadurch verbreitete sich auch eine gewisse Unsicherheit, die die sehr solide agierenden Zwettlerinnen nutzten und auch den zweiten Satz für sich entschieden.
Im zweiten Spiel gegen die HTL Karlstein, die das erste Mal an einer Landesmeisterschaft teilnahmen, ließen wir aber keinen Zweifel über den Ausgang aufkommen. Plötzlich funktionierte auch der Aufschlag und so zogen wir bei Emmas Service gleich 20:0 davon. Gegen das zugegebenermaßen etwas schwächere Team variierten wir auch ein wenig bei den Positionen und schafften mit einigen schöne Spielzügen einen klaren Sieg.
Fazit: Die Niederlage im ersten Match tut schon weh, aber es gibt solche Tage. Nun werden wir schauen, ob der zweite Platz in diesem Turnier für den Aufstieg genügt. Das erfahren wir erst nach den restlichen Vorrundenspielen.
R. Sperber
Team:

Hinten von li. Nach re.:
Mag. Rudolf Sperber, Denise Bieder, Leonie Schwingenschrot, Marie Schwingenschrot, Marlene Lisy, Emma Margetich
Vorne:
Ilona Schild, Julia Maringer, Linda Schodl


