Die Fabel „Animal Farm“ von George Orwell aus dem Jahre 1945 ist längst nicht mehr nur als Kritik an der ehemaligen Sowjetunion zu verstehen, sondern verdeutlicht mehr als anschaulich, wie Dystopien verkommen, wenn die ursprünglichen Ideale von einigen wenigen aus Egoismus verraten und ins Gegenteil verkehrt werden: „Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher.“
Dieses Faktum kennen wir aus der jüngsten Geschichte leider nur allzu gut.
Die 4DHL hatte am 27. März 2026 gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Mag. Hauser (Psychologie) und Dr. Künstler (Deutsch) die Gelegenheit, die meisterhaft inszenierte Umsetzung der literarischen Vorlage zu sehen. Hierbei konnten die Schülerinnen und Schüler gut beobachten, wie Sprache als Herrschaftsinstrument eingesetzt und Rhetorik als manipulatives missbraucht wird.
Nach der Vorstellung herrschte eine nachdenkliche Stimmung und Aussagen „Mir lief es kalt über den Rücken.“ waren zu hören. Ein Stück, das definitiv nicht unberührt lässt und das die Solidarität unter uns Menschen hoffentlich stärkt.
Dr. Cornelia Künstler


