Diesen Satz hörten wir während unserer abschließenden Projekttage in Oberösterreichs Landeshauptstadt gefühlte hundertmal und er wird der gesamten 5CHL und uns beiden Begleitlehrern, Prof. Prokop und Prof. Künstler, noch lange in den Ohren klingen.
Nach fünf Jahren HLW und kurz vor dem Endspurt Richtung Reife- und Diplomprüfung verbrachten wir noch vier wunderschöne sonnige Tage in Linz, die wir unter das Motto „Linz – Kunst und Kultur“ stellten. Als Schülerinnen und Schüler mit der Vertiefung „Kreativ“ war es also selbstverständlich, dass wir die ehemalige Kulturhauptstadt 2009 besuchten und uns den kulturellen Highlights der Stadt widmeten.
Am Programm standen eine interaktive Führung durch das Ars Electronica Center, ein Stadtrundgang zum Thema „NS-Architektur“ mit dem Besuch des Limonistollens als ehemaligen Luftschutzstollen während des Zweiten Weltkrieges, eine Werksführung auf dem Betriebsgelände der Voest Alpine, eine Besichtigung der Kunstwerke im Mural Harbor samt einem Graffiti-Workshop und eine Fahrt auf dem Pöstlingberg bei strahlendem Sonnenschein.
Die Abende verbrachten wir ebenfalls kulturell in zwei Linzer Theatern. Zum einen besuchten wir das Musical „Wonderland“ im großen Musiktheater. Im Vorfeld erlebten wir eine Führung hinter die Kulissen mit anschließender Einführung in das Werk. Die riesige Bühne samt Bühnenelementen, die unendlich vielen Kostüme, Schuhe und Garderoben waren faszinierend. Zum anderen sahen wir das sehr modern, aber exzellent inszenierte Stück „Viel Lärm um nichts“ im Landestheater. Der alte Shakespeare kann also auch im Jahr 2025 mitreißen und bewegen.
Zwischen unseren fixen Programmpunkten erhielten die Schülerinnen und Schüler von Prof. Prokop Fotoaufträge, die sie während der freien Zeit zu erledigen hatten und welche sie auch den anderen präsentierten.
Schlussendlich waren es vier lustige, informative, aber vor allem gemeinsame Tage, die wir in Linz verbrachten, die allen in positiver Erinnerung bleiben sollen.
In Linz beginnt’s nicht nur, sondern in Linz endet auch unsere gemeinsame fünfjährige Fortfahrzeit. Schön war’s auf jeden Fall!
KV C. Künstler






