Friede jetzt, Freiheit jetzt! 

„Let the sunshine in“ – für drei Staatspräsidenten und eine versöhnliche Zukunft  

In den vergangenen Tagen rückte die slowakische Hauptstadt Bratislava in das Zentrum der europäischen Aufmerksamkeit. Und mit ihr eine Präsentation der HLW Hollabrunn über ihr Musicalprojekt „Hair“. Ein hochrangiger Summit brachte drei Staatspräsidenten zusammen, um sich über die Zukunft von Bildungsangeboten, über kulturelle Identität und über grenzüberschreitenden Austausch zu beraten.

​Der Fokus des Treffens lag auf der Frage, wie Bildungseinrichtungen in Zentraleuropa nicht nur Wissen vermitteln, sondern als Zentren für Toleranz und gesellschaftlichen Wandel fungieren können.

Genau da setzten auch unsere Musicalstars Lisa Lang und Marlena Gräf mit ihrer Präsentation an.. „Friede jetzt, Freiheit jetzt, Friede jetzt, Freiheit jetzt“……Unisono ließen sie inmitten ihrer Präsentation die im Musical hörbaren Demonstrationsrufe erklingen. 

Sie stehen ein für Gemeinschaft, Diversität und Pazifismus. Auch die Staatschefs betonten in ihren Erklärungen, dass die „Soft Skills“ – Kreativität, Teamgeist und Empathie – das Fundament für ein stabiles, gemeinsames Europa bilden.

Die ​HLW Hollabrunn wird somit auch diesbezüglich zum kulturellen Botschafter.

​Die Schule wurde neben zwei anderen österreichischen Schulen eingeladen, ihr aktuelles Großprojekt vorzustellen, das bereits Wochen zuvor in Niederösterreich für Schlagzeilen gesorgt hatte. 

Vor den drei Staatspräsidenten, ​Alexander Van der Bellen,

​Peter Pellegrini (Präsident der Slowakei und Gastgeber) und

​Petr Pavel (Präsident von Tschechien), stellten sie das HLW-Musical-Projekt „Hair“ im Detail vor. Mit großer Wertschätzung gegenüber dieser herausragenden Möglichkeit erzählen sie über den Entstehungsprozess der Produktion und erklären den Präsidenten anhand eines wie immer professionell gestalteten Videos von Charlotte Zahnt, wie die intensive Auseinandersetzung mit der Flower-Power-Bewegung der 60er-Jahre ihnen half, ein tieferes Verständnis für heutige gesellschaftliche Spannungen zu entwickeln.

​Die Staatschefs zeigten sich beeindruckt von der Professionalität und dem Engagement der Jugendlichen aus Hollabrunn. Der faszinierend bunte Auftritt unterstrich eindrucksvoll, dass junge Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und durch Kunst Brücken im Sinne des Friedens, der Toleranz und der gemeinschaftlichen Freiheit zu bauen. Der Bratislava-Summit hat gezeigt, dass die große Politik oft dort am greifbarsten wird, wo junge Menschen ihre Stimme erheben – sei es auf den Brettern, die die Welt bedeuten, im Hollabrunner Stadtsaal oder auf politischen Bühnen, auf denen Meinungen junger Menschen Gehör finden.