Ende Jänner 2026 unternahm die Klasse 4A mit ihren Lehrerinnen Barbara Neuhold und Isabella Tiefenbacher im Rahmen des Erasmus-Programms eine spannende und lehrreiche Reise nach Belgien. Ziel der Reise war der interkulturelle Austausch mit unserer Partnerschule in Antwerpen sowie die vertiefte Auseinandersetzung mit europäischen Institutionen, Geschichte und Kultur.
Ein zentraler Bestandteil der Woche war die Zusammenarbeit mit der Partnerschule in Antwerpen. Gemeinsam mit den belgischen Schüler:innen arbeiteten wir an schulischen Projekten zum Thema Europa und Demokratie, hielten eine Deutschstunde und vertieften das schon im Vorfeld stattgefundene Kennenlernen nun vor Ort. Die Begegnungen mit den Gastlehrer:innen und -schüler:innen waren sehr herzlich und bereichernd. Besonders wertvoll war die Möglichkeit, die eigenen Englischkenntnisse im direkten Austausch anzuwenden und zu verbessern.
Neben dem Schulalltag standen zahlreiche Exkursionen auf dem Programm. In Antwerpen erkundeten wir unter anderem den Anna-Tunnel, das Museum „Het Steen“ sowie die beeindruckende Kathedrale St. Michael und St. Gudula.
In Brüssel besuchten wir das flämische sowie das europäische Parlament und erhielten so, unter anderem wegen des Rollenspiels im Europäischen Parlament, einen unmittelbaren Einblick in politische Entscheidungsprozesse auf regionaler und europäischer Ebene. Ergänzt wurde das Programm durch den Besuch einer Anwaltskanzlei, bei dem wir praxisnahe Informationen über juristische Berufsfelder erhielten.
Weitere kulturelle Highlights in Brüssel waren das Schokomuseum, das Frittenmuseum, das Museum der Alten Meister, das Naturkundemuseum sowie das Haus der Europäischen Geschichte. Ein gemeinsamer Bowlingabend sorgte für einen gelungenen Ausklang eines erlebnisreichen Tages.
Ein besonderer Ausflug führte uns nach Ostende an die Nordsee. Dort verbrachten wir einen Sonntag am Strand, unternahmen eine Tour mit Mehrpersonenfahrrädern, beobachteten Seehunde und besichtigten das historische Fort Napoleon. Eine Fahrt mit einer Fähre ergänzte das maritime Erlebnis.
Die An- und Rückreise erfolgte umweltfreundlich mit dem Nachtzug von Wien nach Brüssel und retour. Auf der Rückfahrt ergab sich zudem die Gelegenheit, den Kölner Dom zu sehen.
Die Erasmus-Reise nach Belgien war eine äußerst bereichernde Erfahrung. Neben fachlichen Einblicken in Politik, Geschichte und Recht standen vor allem der interkulturelle Austausch, das Kennenlernen neuer Kulturen und das Knüpfen internationaler Kontakte im Mittelpunkt. Die gewonnenen Eindrücke und Erfahrungen werden uns allen noch lange in Erinnerung bleiben.







