Die 3AFW im Leo Grand Hotel

Am Donnerstag, dem 27. März 2025 hat die 3AFW einen Tagesausflug nach Wien in das „The Leo Grand Vienna“ und anschließend auf die „Lamée Rooftop-Bar“ in der Nähe des Stephansplatzes gemacht.

Nach der eigenständigen Anreise wurden wir äußerst nett von der Direktorin des Hotels Isabella Wexberg im Foyer begrüßt und in das Haus geführt. Bei der Rezeption durften wir unsere Jacken und Mäntel abgeben, und das künstlerisch-historische Ambiente aufnehmen.

Anschließend führte uns die Direktorin in den nächsten Raum: den Speisesaal. Dieser Saal war mit einer tonnenschweren, mit Teflon beschichteter Plane, die bei Bedarf geöffnet werden konnte, überdacht. Ein toller Anblick, einzigartig.

Die Wände wurden von Farben wie altrosa, türkis und violett geschmückt und überall im Raum fanden sich Pflanzen wieder. Einst wurde der Saal als Innenhof verwendet, so erklärte die Direktorin. Nach einer langen Erzählung über die Geschichte des Hauses und der Kunst, die dahintersteckt, wurden wir zu einem Gang geführt, in dem ein Bild hing, welches Leopold I aus dem Hause Habsburg in Theatergewand und einer fröhlichen Miene darstellte. Nach Leo(pold) I wurde ebenfalls das Hotel und der „Leo’s Wing“, die eine Hälfte des Hotels, benannt.

Im Aufzug nach oben wurde uns mitgeteilt, dass die Wände aus einem Stoff bestanden, der von der Künsterlin, die die meisten designtechnischen Entscheidungen bei der Gestaltung des Hotels getroffen hat, auf einem französischen Flohmarkt gefunden hat und diesen restauriert hat.

 Danach befanden wir uns in einer Tour durch jegliche Hotelzimmer, die mit einem „gewöhnlichen Zimmer” startete und mit dem Stolz des Hauses, der Leopold Suite, endete. Fast jedes Zimmer hatte einen stilvollen Teppich mit dem Gesicht von Leopold I darauf.

Der zweite Bereich, durch den wir geführt wurden, war der „Sam’s Wing“. Der Geschichte nach war Samuel Oppenheimer in den Diensten Leopolds I und hatte die Aufgabe des Bankiers. Somit war der Staat von den Kapitalaufbringungen Sam‘s abhängig, um den Krieg gegen die Türken und die Franzosen zu gewinnen.  Jedes Zimmer war luxuriös ausgestattet und in Rosa- und Blautönen gehalten. Viele der Betten wiesen eine Rückenlehne in Form der „Habsburgerlippe“ Leopolds I auf.

Das letzte Zimmer, welches wir besuchen durften, konnten wir durch eine Tür in der „Majesty Suite“ betreten. Mit einem Blick auf den Stephansdom und freigestellte Holzdeckenbalken, welches das uralte Dachgestell war, bietet die „Leopold Suite“ ein einzigartiges Ambiente. Zuletzt folgte noch eine Fragestunde, in der offene Fragen beantwortet wurden. Der nächste Programmpunkt war der Besuch der „Lamée Rooftop-Bar“ in unmittelbarer Nähe des Leo Grad Hotels. Zu erreichen war diese entweder mit dem Aufzug oder zu Fuß mit den Stufen. Oben erwartete uns ein atemberaubender und einzigartiger Blick auf Wien und auf den Stephansdom. Nach einem Gruppenfoto war unsere Exkursion beendet. Der Ausflug bot uns insgesamt einen wunderschönen von Wiener Kunsthistorik geprägten Einblick in die gehobene Hotellerie und Gastronomie, geleitet von Direktorin Isabella Wexberg.

P. Wagner-Schöls