#werdeDUselbst – Der Kurzfilm aus dem Projekt „Veränderung“ gewinnt Hauptpreis beim NÖ Kulturforum.

Der Kurzfilm #werdeDUselbst entstand im Rahmen des Projekts „Veränderung“ in der Kreativwerkstatt. Wir, Eva-Sarah Berecz und Corinna Dudaschek, entwickelten als Team das Drehbuch für den vorliegenden Kurzfilm. Er soll zu einer Debatte über den Bruch/das Aufbrechen von fremdbestimmter Identität durch Selbstbestimmung anregen. Mit fremdbestimmter Identität sind Medien, Idole, Tradition, Schule oder auch Gesellschaft und Gruppenzwang gemeint, die wir mit plakativen Bildelementen belegt haben. Selbstbestimmung passiert beispielsweise durch die Bewusstmachung, dass eine Norm nie als das Perfekte angesehen werden darf, passiert durch Widerstand und schließlich auch durch Freunde.

Nach Vorarbeiten an den Filmlocations in der HLW und Tests hinsichtlich Maske, Licht und Kameraführung gelang es, alle Einstellungen und Szenen innerhalb eines Tages abzudrehen. Die beiden Kreativ- Lehrer Mag. Michael Wirthner (Mimik, Gestik, Körpersprache) und Mag. Werner Prokop (Licht, Kameraführung, Schnitt) konnten bei diesem Filmdreh die interessanten Kreativwerkstatt-Inhalte noch weiter vertiefen! Ein besonderer Dank gilt dabei allen Mitwirkenden aus der 3CHLW und den „Gruppenzwang“-DarstellerInnen aus dem Internat.

Das seit 1973 bestehende NÖ Kulturforum schrieb im Herbst 2018 einen mit Geldpreisen dotierten Kreativwettbewerb aus. Dabei sollten Arbeiten in den Fachbereichen Bildende Kunst (Malereien, Fotografien, Kurzfilme,…), Musik oder Literatur eingesandt werden. Teilnahmeberechtigt waren Jugendliche und junge Erwachsene aus NÖ zwischen 16 und 30 Jahren. Der Kurzfilm #werdeDuselbst passte dabei perfekt zum Wettbewerbsthema „Aufbrechen“ und konnte die prominent besetzte Jury überzeugen.

Am 4. Juni 2019 nahmen Drehbuchautorin und Kamerafrau Corinna Dudaschek und Darstellerin Marina Salzgeber den mit € 1.000 dotierten 1. Preis in der Kategorie „Bildnerisches“ im FREIRAUM St. Pölten entgegen.

Eva-Sarah Berecz, Corinna Dudaschek, Mag. Werner Prokop

 

Der Film