Zusatzqualifikationen HLW

Seit dem Lehrplan 2014 muß jeder Schüler/jede Schülerin mindestens eine Zusatzqualifikation erwerben. Die Stunden dafür sind im Regellehrplan, sodass keine „zusätzlichen unverbindliche Übungen“ besucht werden müssen (Ausnahme: Jungsommelier).

Folgende Zusatzqualifikationen werden angeboten (Stand Jänner 2019):

 

Zusatzqualifikation Bescheibung
Begabtenförderung Englisch
Hast du dich schon immer für Englisch interessiert? Möchtest du deine Kompetenzen im Business English verbessern? Hast du Spaß an der Kommunikation in der englischen Sprache? – Then let’s switch to English immediately! – Here are some facts about the English BEC Vantage course:

  • This voluntary additional course in business English is addressed to our students who are particularly talented in the English language. You will acquire many special skills which are necessary for being successful in international business life.
  • We especially offer preparation classes for the Cambridge Business English Certificate (BEC Vantage), which is an international exam and will upgrade your CV when you apply for a job after school.
  • You can attend this course in the 5th form and it will take place every week on Wednesday afternoon. It will last 2 periods throughout the school-year.
  • The Cambridge exam BEC Vantage can then be taken at the beginning of June at the British Council in Vienna.
  • In the preparation classes we teach and of course practice the necessary competences of reading, listening, speaking and writing in the same way as you will then need them in the exam.

Have we roused your interest? Is your grade in English a 1,2 or 3? – Then don’t hesitate and apply for this additional course to improve your business English! We are looking forward to meeting you there!

BMD-Zertifikat BMD ist eine Buchhaltungssoftware, die größtenteils von Steuerberatern, Klein- und Mittelbetrieben verwendet wird. Immer häufiger werden bei Stellenanzeigen Kenntnisse der BMD Business Software vorausgesetzt. Daher erhältst du durch die Zusatzqualifikation „BMD Zertifizierung“ eine optimale Berufsvorbereitung, da das theoretische Fachwissen vom Unterrichtsfach Rechnungswesen und Controlling in die Praxis umgesetzt werden kann.

Der Unterricht baut auf einzelne Lehreinheiten auf, in denen jeweils die im Buch dargestellten Praxisfälle in den Bereichen Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft und Personalverrechnung mit der BMD Software bearbeitet werden. Der Unterricht findet im Ausmaß einer Wochenstunde im 5. Jahrgang statt und wird in geblockter Form abgehalten.

Du hast zusätzlich die Möglichkeit, das erworbene Fachwissen in diesen drei Fachbereichen von BMD bei einer Online-Zertifizierung unter Beweis zu stellen.

Nach bestandener Prüfung erhältst du ein Original BMD-Zertifikat, welches in Wirtschaftskreisen bereits einen hohen Stellenwert hat und sich in jeder Bewerbung sehen lässt.

Instruktur Fit/Animation Wenn du die Vertiefung „Wellness“ gewählt hast, gibt es für dich die Möglichkeit die Ausbildung zum Instruktor Fit/Animation an der der Bundessportakademie Linz zu machen.

Die Ausbildung schließt mit einem staatlichen Zeugnis ab. Diese Qualifikation ermöglicht die Arbeit in Vereinen, in Wellnessbetrieben, bei Gemeinden, Fitnessstudios, ect. Auf die Aufnahmeprüfung bzw. Abschlussprüfung wird im 3. Und 4. Jahrgang in einer Doppelstunde vorbereitet und trainiert.

Am Beginn des 4. Jahrgangs findet die 1. Ausbildungswoche im Bundessportzentrum Obertraun statt. Die 2. Ausbildungswoche ist dann in der Woche der Semesterferien in der Bundessportakademie Linz und die abschließende, staatliche Prüfung folgt im März.

Jungbarkeeper Ziel der Ausbildung ist es, das Interesse der SchülerInnen für das Berufsfeld des Barkeepers/der Barkeeperin zu fördern, um später in diesem Bereich erfolgreich zu arbeiten. Die SchülerInnen sollen jedoch auch den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol erlernen und über die Gefahren des Alkoholmissbrauchs Bescheid wissen. Der Zertifikatslehrgang schließt mit einer dreiteiligen Zertifikatsprüfung ab (schriftlicher Teil, sensorischer Teil und praktischer Teil).
Jungsommelier Die Schüler erwerben in Getränkemanagement „Jungsommelier“ Kompetenzen im Bereich Weinbau und Kellertechnik sowie Know-how über das Weinbauland Österreich, als auch über das Ausland. Ein Schwerpunkt der Ausbildung ist die Harmonie von Speisen und Wein, welche auf Verkostungen basiert. Die Schüler verkosten die Weine und müssen diese im Anschluss bewerten und zu Speisen empfehlen. Außerdem muss für die praktische Prüfung eine Weinkarte erstellt werden, für die die Getränke kalkuliert werden müssen.

Die Zusatzqualifikation „Jungsommelier“ umfasst 60 Stunden Getränke, welche in Form einer unverbindlichen Übung im dritten Jahrgang unterrichtet wird. Die 30 Stunden Service werden voll im Regellehrplan „Restaurantmanagement“ abgedeckt und die restlichen 60 Unterrichtseinheiten Getränkemanagement werden im dritten und vierten Jahrgang unterrichtet.

In diesem Kurs werden Weinbaubetriebe besucht und die Schüler schnuppern am Anfang des Jahres in die Weingartenluft und dürfen bei verschiedensten Winzern mithelfen, die Lese einzuholen. Je nach Möglichkeit werden auch Veranstaltungen wie z.B. die Weinviertel DAC Verkostung in der Hofburg Wien besucht.

Die Ausbildung schließt mit einer schriftlichen, sensorischen und praktischen Prüfung ab und wird mit dem Zertifikat „Jungsommelier“ bestätigt.

Die Schüler können ihr Wissen und das erworbene Zertifikat nicht nur in der Arbeitswelt, bei gastronomischen Tätigkeiten am Wochenende oder in den Ferien nutzen, sondern auch privat in der Familie oder mit Freunden professionell Weine verkosten und beschreiben.

Kaffeekenner Die Ausbildung „Kaffeekenner“ findet im 3. Jahrgang mit jeweils zwei Wochenstunden, geblockt zu vier Stunden im ersten Semester, statt. Die Schüler erfahren über die Geschichte und die Herkunft des Kaffees. Außerdem lernen sie den richtigen Umgang mit einer Espressomaschine, die auch häufig in gastronomischen Betrieben eingesetzt wird. Zudem können die Schüler am Ende der Ausbildung richtig Milchschäumen und wissen, wie die einzelnen Kaffeegetränke zubereitet bzw. angerichtet werden. Nach den ersten Einheiten schnuppern die angehenden Kaffeekenner in die Welt des Verkostens bzw. Cuppings und erschmecken die verschiedensten Geschmacksrichtungen der Kaffees.

Das Wiener Kaffeehaus wird nicht nur theoretisch besprochen, sondern auch besucht, ebenso wie ein modernes Kaffeehaus um den Unterschied zu sehen bzw. auch zu fühlen. Neben dem Kaffeeangebot wird auch die angebotene Kulinarik unter die Lupe genommen. Zusätzlich besuchen wir, wenn möglich das Vienna Coffee Festival und das Kaffeemuseum.

Die Ausbildung schließt mit einer schriftlichen, sensorischen und praktischen Prüfung ab und wird mit dem Zertifikat „Kaffeekenner“ bestätigt.

Die Schüler können ihr Wissen im bevorstehenden Praktikum einsetzen und haben von Anfang an einen Einblick in die Welt des Kaffees und können diese auch richtig zubereiten. Außerdem können sie ihr Wissen auch privat nutzen, wenn sie mit Freunden oder der Familie Kaffeetrinken bzw. im Urlaub verschiedene Kaffeehäuser besuchen.

Kulturvermittler In der Zusatzqualifikation KulturvermittlerIn, die nur von SchülerInnen der Vertiefung Kreativwerkstatt belegt werden kann, lernst du Prozesse der Kulturvermittlung kennen, indem du den Weg vom kreativen Produkt zur zielgruppenorientierten Präsentation authentisch kennenlernst.
Der Lehrgang erfolgt in Kooperation mit dem Museumsmanagement Niederösterreich als Dachorganisation für Events- und Vermittlungsprogramme in bundeslandweiten kulturellen Institutionen.Um das Zertifikat zur KulturvermittlerIn ausstellen zu können, muss ein bereits vom Museumsmanagement Niederösterreich vorgefertigter Anforderungskatalog erfüllt werden. Zusätzlich zu Inhalten im planmäßigen Unterricht bieten HLW-FachkollegInnen aus den Bereichen Bildnerische Erziehung, Musikerziehung und Performance sowie Sprache und Kommunikation deshalb vertiefende Inputs mit Übungen und vielfältigen Exkursionen an.Durch das Hinzuziehen einer zertifizierten KulturvermittlerIn wird dir eine kulturelle Methodenvermittlung auf praktischer Ebene ermöglicht. Sie begleitet das Team der jungen KulturvermittlerInnen als ExpertIn auf dem Weg zu einem praxisfundierten Ergebnis (beispielsweise in einer Galerie). Im Rahmen dieser Zusatzqualifikation eignest du dir Methoden der Vermittlungsarbeit und Präsentationsmöglichkeiten an, die das Fundament für eine erfolgreiche Berufslaufbahn im Kunst- und Kulturbereich sein können.
Peer-Mediator Die Zusatzqualifikation Peer Mediation ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine zusätzliche Qualifikation im sozialen Bereich. Im Rahmen der Ausbildung lernen die Schülerinnen und Schüler, wie man gewaltfrei miteinander kommuniziert und konstruktiv mit Konflikten umgeht. Den Schülerinnen und Schülern wird der Ablauf eines Mediationsgespräches in Theorie und Praxis (Rollenspiele) nähergebracht. Im Bedarfsfall führen die ausgebildeten Peers in der Schule selbst Mediationsgespräche durch. Nach erfolgreichem Abschluss der Zusatzqualifikation können sich die Schülerinnen und Schüler vom ÖBM (Österreichischer Bundesverband für Mediation) zertifizieren lassen.

Durch die Ausbildung lernen sich die Schüler und Schülerinnen selbst besser kennen, gehen achtsamer miteinander um und können daher in Konfliktsituationen deeskalierend handeln. Diese Schlüsselkompetenzen sind in den unterschiedlichsten Berufen gefragt und erleichtern das Arbeiten in Teams.

Die Ausbildung zum Peer Mediator/zur Peer Mediatorin erfolgt im zweiten Semester des 3. Jahrganges sowie im 1. Semester des 4. Jahrganges und umfasst 60 Unterrichtseinheiten. Der Unterricht findet geblockt in unregelmäßigen Abständen statt. Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung ist ein zweitägiges Blockseminar, das nicht in der Schule stattfindet und an dem jede/r teilnehmen muss.

Zwei der Hauptaufgaben der Peer-Mediationsgruppe sind zum einen die Organisation und Durchführung des Buddy Days in den ersten Klassen sowie zum anderen die Betreuung der Schnupperschüler und -schülerinnen.

 

Anmeldung

Die Anmeldung für die Zusatzqualifikationen erfolgt Ende des 1. Semesters des 2. Jahrgangs. Davor gibt es eine Informationsveranstaltung für SchülerInnen und Eltern.