Zusatzqualifikationen FW

Folgende Zusatzqualifikationen werden angeboten (Stand Jänner 2019):

 

Zusatzqualifikation Bescheibung
Kaffee und Patisserie Die beiden Ausbildungen finden in der 2. Klasse der Fachschule, mit jeweils zwei Wochenstunden, statt. Im ersten Semester startet diese Ausbildungskombination mit dem Kaffeekenner, bei der jeweils vier Stunden geblockt gehalten werden. (Inhalte siehe Kaffeekenner in der Höheren L.).

Im zweiten Semester, ebenso mit vier Stunden geblockt, startet die Zusatzqualifikation „Jungpatissier“ welche die Aufgaben des Patissiers umfasst. Der Unterricht wird vor allem praktisch ausgeführt. Die Schüler stellen in dieser Ausbildung verschiedenste Torten, Kuchen, Stückdesserts, warme, aber auch kalte Desserts her und lernen dabei viele Grundzubereitungsarten. Diese Stücke werden nach der richtigen Zubereitung mit Fondant, Marzipan, Schokolade bzw. Eiweißglasuren dekoriert. Weitere wesentliche Teile der Ausbildung sind das Anrichten und natürlich das Präsentieren der Stücke. Es werden, wenn möglich, Exkursionen wie z.B. in eine Konditorei oder in eine Zuckerlwerkstatt durchgeführt.

Die Schüler können das Wissen im bevorstehenden Pflichtpraktikum umsetzen und dieses u.a. in einem Kaffeehaus oder in einer Konditorei absolvieren. Falls sich die Schüler dazu entscheiden in der Gastronomie zu bleiben, haben sie schon den ersten Grundstein für eine eventuelle Spezialisierung gelegt.

Die beiden Zusatzqualifikationen enden mit jeweils einer Prüfung. Die Prüfung „Kaffeekenner“ findet im Jänner bzw. Februar des Schuljahres statt und die zweite Prüfung zu „Jungpatissier“ findet am Ende des zweiten Semesters statt. Die Prüfung dafür besteht ebenfalls aus drei Teilen: Beim schriftlichen Teil wird das theoretische Grundwissen der Patisserie gefragt. Beim praktischen Teil müssen die Schüler ein Schaustück zubereiten und dieses sowie ihre selbst erstellten Konzepte bei der mündlichen Prüfung präsentieren.

KinderbetreuerIn In der 3. Klasse der Fachschule haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Zusatzausbildung zur Kinderbetreuerin bzw. zum Kinderbetreuer zu absolvieren. Die abschließende kommissionelle Prüfung berechtigt zur Ausübung des Berufes der Kinderbetreuerin bzw. Kinderbetreuer an NÖ Landeskindergärten und vielen privaten Institutionen.

Theoretische Inhalte wie das NÖ Kindergartengesetz, Aufgaben und Pflichten einer Kinderbetreuerin/eines Kinderbetreuers, der Bildungsplan für NÖ Landeskindergärten, Entwicklungspsychologie, Kommunikation, Konfliktmanagement, Arbeiten im Team, der Tagesablauf, Sozialformen, Erzieherverhalten werden durch Praxistage, die in einem NÖ Landeskindergarten absolviert werden müssen, ergänzt und die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, das theoretische Wissen umgehend in der Praxis zu erproben.

Viele der genannten Inhalte sind Bestandteil des Regellehrplanes der Fachschule. Die spezifisch didaktischen und pädagogischen Themenbereiche werden in 10 Nachmittagen zu je 3 Stunden im NÖ Landeskindergarten Robert Löffler Straße gemeinsam mit der Kindergartenleiterin Judith Paul gestaltet. Die im Lehrplan des Landes Niederösterreich vorgeschriebenen 8 Praxistage müssen in einem NÖ Landeskindergarten in der Woche vor den Semesterferien und in den 3 Tagen nach den Osterferien absolviert werden. Die kommissionelle Prüfung findet zwischen der praktischen und mündlichen Abschlussprüfung statt.

Vegane Fachkraft Diese Ausbildung wird in der 2. Klasse der Fachschule, mit zwei Wochenstunden, die im ersten Semester zu vier Stunden geblockt werden, angeboten. Das Projekt wurde von „Vegucation“ ins Leben gerufen, da es in der Gastronomie immer mehr Bedarf an spezialisierten Köchen gibt. Das Ziel der Ausbildung ist die Durchführung und Bereitstellung einer professionellen Ausbildung mit modernen Inhalten auf pflanzenbasierter Küche. Die Schüler erlernen den Umgang mit Basisprodukten der vegetarischen Küche wie zum Beispiel Milch-, Fleisch- und Eialternativen sowie die Menüerstellung bzw. Menüadaptierung. Neben der praktischen Umsetzung lernen sie auch die kritische Beurteilung diverser Alternativen bzw. auch Geschmacksträger und Bindemitteln, die in der veganen bzw. vegetarischen Küche eingesetzt werden. In dieser Ausbildung sind Exkursionen wie in vegane Restaurants bzw. zu einem Gemüseproduzenten geplant.

Die Schüler können das Wissen im bevorstehenden Pflichtpraktikum umsetzen und dieses in einer Küche, in der sowohl vegetarisch bzw. vegan aber auch ganz traditionell gekocht wird, absolvieren. Falls sich die Schüler dazu entscheiden in der Gastronomie zu bleiben, haben sie schon den ersten Grundstein für eine eventuelle Spezialisierung gelegt.

Die abschließende Prüfung, die Ende des ersten Semesters bzw. Anfang des zweiten abgelegt wird, besteht aus drei Teilen: einer schriftlichen Prüfung, dem praktischen Teil, bei dem ein bis zwei vegane Gerichte zubereitet werden und dem mündlichen Teil, die Präsentation der zubereiteten Speisen.