Am Montag, den 18. März 2019 startete für 25 Schülerinnen und Schüler der 2AFW, begleitet von Klassenvorständin Mag. Barbara Kremser und VWGG-Lehrerin Mag. Alexandra Fiedler, die Projektwoche in Berlin.

Unser Flug ging bereits um 8.30 und so konnten wir unseren Anreisetag nutzen. Nach dem Beziehen der Zimmer und einer kurzen Mittagspause sammelten wir bei einer zweistündigen Stadtführung erste Eindrücke. Vom Potsdamer Platz aus führte uns unsere Tour zu Resten der Berliner Mauer, zum Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals, zum Brandenburger Tor, zum Regierungsviertel sowie dem Reichstagsgebäude bis zum extra für die Fußball-WM 2006 erbauten Hauptbahnhof. Die Müdigkeit steckte vielen noch in den Knochen, so wurde der erste Abend in Berlin von den meisten sehr beschaulich im Hostel verbracht.
Am Dienstag lag der Fokus auf der Berliner Mauer und ihrer Geschichte. Bei der Mauer-Gedenkstätte in der Bernauer Straße erfuhren wir, inwieweit die Mauer das Leben der Berliner Bevölkerung beeinträchtigte.

Das „Fenster des Gedenkens“ erinnert an die bisher bekannten Todesopfer (140), eindrücklich schilderte unser Guide, welche Gefahren die Mauer und der dazugehörige Todestreifen für die Bürger der DDR bargen. Ein weiterer Fixpunkt war der Checkpoint Charlie in Berlin Mitte. Dort besichtigten wir das Mauer-Museum, in dem unter anderem auch Fluchtautos ausgestellt waren. Von dort aus machten wir uns auf den Weg zur East Side Gallery, ein besonders langer Mauerstreifen, der mit Graffitis besprayt wurde.

„Berlin in der NS-Zeit“ – so hätte der Titel des Programms am Mittwoch lauten können. Begonnen haben wir mit einer Führung durch das Stelenfeld des einzigartigen Holocaust-Mahnmals sowie einer Besichtigung der darunterliegenden Gedenkstätte. Von dort aus machten wir uns auf den Weg zur „Topographie des Terrors“, der Stelle, an der verschiedene Behörden der NSDAP untergebracht waren. Nach einem freien Nachmittag hatten wir am Abend die Möglichkeit die Reichstagskuppel zu besichtigen. Die Konstruktion sowie der Blick auf die Stadt waren beeindruckend.

Der Donnerstag stand dann ganz im Zeichen der DDR. Am Vormittag besuchten wir das toll aufbereitete DDR-Museum an der Spree, am Nachmittag eine Ausstellung zum „Alltag in der DDR“ in der Berliner Kulturbrauerei. Den Tag ließen wir beim „Street Food Thursday“ in der Markthalle Neun in Kreuzfeld ausklingen. Ein paar Mutige trauten sich dabei sogar über (Wiener!) Weinbergschnecken.

Da unser Heimflug am Freitag erst für 19.00 angesetzt war, konnten wir auch den Freitag noch voll ausnutzen. Den ersten Programmpunkt bildete ein Stadterkundungsspiel, das uns unter anderem zum Gendarmenmarkt sowie ins Nikolaiviertel führte. Nach der Besichtigung des Museums in der Nikolaikirche brachen wir zu unserem letzten Programmpunkt – den Hackeschen Höfen – auf.

Mag. Barbara Kremser und Mag. Alexandra Fiedler

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