Am 6. 9. 2021 fand für die zwei Klassen der Fachschule und für die fünf Klassen der HLW im Schulhof eine Eröffnungsfeier des neuen Schuljahres statt.

Der Schulbeginn in einer neuen Schule bringt durchaus seine Herausforderungen, möglicherweise auch Sorgen und Ängste, mit sich. Da kann es schon einmal gut sein, sich gedanklich schon in die Zukunft, an den Schulschluss zu versetzen, und zu überlegen, worüber man sich vielleicht dann wundern, freuen wird.

Die Schülerinnen und Schüler wurden eingeladen, sich in die Lage zu versetzen, das Schuljahr (die Corona-Krise) schon überstanden zu haben. Damit verändert sich die Richtung des Fragens. Man fragt nicht: Was könnte alles schiefgehen? Sondern: Wie wäre es, wenn man alles hinbekommen hätte?
Man fragt nicht: Warum ist diese Zukunft unmöglich? Sondern: Wie hat man das geschafft?

Ein Vorbild für so eine Umkehr des Denkens findet sich im Lukasevangelium (Lk 24, 13-33), wo von zwei Jüngern Jesu erzählt wird, die nach der Kreuzigung Jesu traurig und enttäuscht auf dem Weg in ihr Heimatdorf Emmaus sind. Noch ganz in das Geschehen der letzten Tage verstrickt, können sie darin keinen Sinn erkennen. Aus der Entfernung, zeitlich, geografisch und vor allem geistig, angeregt durch die deutenden Worte Jesus, den sie schließlich auch erkennen, sehen sie das Geschehen im Rückblick ganz anders. Sie erkennen jetzt durchaus den Sinn.

Im Anschluss an den religiösen Teil hieß Frau Direktor Mag. Marion Hofmann die Schülerinnen und Schüler an ihrer neuen Schule willkommen, machte sie mit den grundlegenden Regeln dieser Schule vertraut und wünschte ihnen ein gutes Jahr.

Auf ein erfolgreiches Schuljahr!

L. Ertl