Im Wintersemester des Schuljahres 2019/2020 nahmen sich die Schülerinnen der 4DHL jeweils zu zweit verschiedensten kanonisierten literarischen Werken an. Aus einer vorgegebenen Leseliste wählten sie ihre Werke aus und gestalteten für einen Literaturtag, der am 11. November 2019 stattfand, jeweils einen Marktstand, auf dem das jeweilige Buch, kreativ aufbereitet, präsentiert wurde. Es entstand eine Markthalle, die den Besuchern einen Spaziergang vom Barock bis in den poetischen Realismus gewährte. Ihrer Vorgehensweise und Präsentationsmethodik waren dabei keine Grenzen gesetzt. Lediglich hinsichtlich der inhaltlichen Gestaltung wurden grundlegende Eckpunkte vorgegeben:

  • Eine kurze Leseprobe einer wichtigen Schlüsselstelle oder deines Lieblingsauszugs
  • Kurze Zusammenfassung des Inhalts
  • Vorstellung und Charakterisierung der Protagonisten/Hauptpersonen
  • Wie lässt sich das Werk interpretieren? Wie interpretierst du das Werk?
  • In welcher literaturgeschichtlichen Epoche ist das Werk erschienen? Welche Charakteristikazeichnen diese Epoche aus? Lassen sich epochentypische Merkmale im Werk finden?
  • Hat dir das Buch gefallen? Begründe deine Meinung zum Werk argumentativ und nachvollziehbar.
  • Stelle zwei zielgerichtete Fragen, die dein Publikum nach Besuch deines Marktstandes beantworten können muss.

Mit ihren kreativen Aufbereitungen (Playmobilinszenierung der Kellerschen Streitigkeiten zwischen Bauersleuten im Narrativ „Romeo und Julia auf dem Dorfe“, musikalische Präsetationen des Raimundschen Hobellieds, etc.) begeisterten die SchülerInnen nicht nur ihre MitschülerInnen, sondern auch ihre Deutschlehrende, Mag. Barbara Hüller-Lichtenegger, die das Projekt in die Wege geleitet hat.

B. Hüller-Lichtenegger

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