Am Donnerstag, dem 28. März 2019 absolvierte die 3chl ein Barseminar. Zu diesem Zweck wurde  ein Lehrer der Ersten Österreichischen Barkeeperschule in die HLW nach Hollabrunn eingeladen um den SchülerInnen in die Grundsätze der Barkunde zu erläutern.

Den ersten Teil des Kurses bildete ein theoretischer Vortrag über interessante geschichtliche Fakten. Weiters wurde uns Barfachwissen nahegebracht, und so ein Einblick in die spannende Welt des Barkeepings vermittelt.

Auch die wichtigsten Grundregeln zum richtigen und effizienten Arbeiten hinter der Bar wurden erklärt und die Barutensilien, die zur Grundausstattung jeder modernen Bar gehören, sowie die verwendeten Spirituosen, Sirupe und Säfte wurden vorgestellt.

Im praktischen Teil übten die SchülerInnen vorerst, wie auch ohne Jigger (Barmaß ) Zutaten abgemessen werden können, um Zeit zu sparen. Das war zu Beginn gar nicht so einfach, doch bald hatten die meisten das richtige Gefühl für die richtige Menge gefunden.
Nach dem Vorbereiten von unverzichtbaren Garnituren, die bei keinem Cocktail fehlen dürfen,  ging es auch gleich ans Üben und Shaken.
Zu Beginn wurde uns die Wichtigkeit einer guten Mise en place als  Vorraussetzung für ein reibungsloses und schnelles Arbeiten hinter der Bar nahegebracht: Barutensilien müssen sich griffbereit vor dem Barkeeper befinden, Spirituosen müssen auf Vollständigkeit geprüft werden und wenigstens eine Reserve bereit stehen, Gläser müssen in ausreichender Menge vorhanden sein. Auch Säfte und Sirupe, die unentbehrliche Zutaten für jede Bar sind, und Garnituren müssen bereit stehen.
Jede SchülerIn durfte dann einen Cocktail zubereiten. Es wurde mit Eifer gemixt, geshakt, gerührt, und natürlich auch verkostet. Drinks mit klingenden Namen wie: Florida, School’s out, Yellow Almond, Autumn Day, Strawberry Dream, Strawberry Kiss, Amadeus, Coconut Kiss, und einige mehr wurden zubereitet und konnten dann von allen verkostet und bewertet werden.

Nach einer guten Einschulung durch den Barprofi funktionierte das auch wirklich gut und reibungslos und alle hatten Spaß dabei.  Die Bewegung mit dem Shaker, die natürlich möglichst elegant aussehen sollte, war für manche eine kleine Herausforderung, die Ergebnisse waren aber ausnahmslos köstlich. Von süß, bis bitter, von leicht bis kräftig – für jeden Geschmack war etwas dabei.

Es war für alle ein lehrreicher, lustiger Nachmittag!

Theresia Inhauser

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