Im Lehrplan der 5-jährigen Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe ist zwischen dem 3. und 4. Jahrgang ein 12-wöchiges Pflichtpraktikum vorgesehen.

Für die SchülerInnen des 3. Jahrganges endet das Schuljahr daher am 31. Mai, der 4. Jahrgang beginnt am ersten Montag im Oktober. In den unterrichtsfreien Monaten Juni, Juli, August und September sind 12 Wochen Pflichtpraktikum zu absolvieren.

Die SchülerInnen der Fachschule für wirtschaftliche Berufe absolvieren zwischen Juni und August ein 8-wöchtiges Pflichtpraktikum. Das Schuljahr der 2. Klassen der Fachschule endet ebenfalls am 31. Mai.

Für alle zum Praktikum verpflichteten SchülerInnen gelten dieselben schulrechtlichen Grundlagen:
Die SchülerInnen sollen

  • ergänzend zu den Kenntnissen und Fertigkeiten, die im Unterricht vermittelt werden, in einem Betrieb der Wirtschaft ihre Fähigkeiten erweitern,
  • die in der Schule erlernten Sachkompetenzen in der Berufsrealität umsetzen können,
    einen Einblick in die Organisation eines Betriebes gewinnen,
  • Pflichten und Rechte von Arbeitnehmern/innen kennen lernen,
  • sich Vorgesetzten und Mitarbeitern gegenüber freundlich und korrekt verhalten,
  • aus dem Zusammenwirken von Unterricht und Praxis eine positive Einstellung zum Arbeitsleben gewinnen.

Das Pflichtpraktikum kann in Betrieben der Wirtschaft, der Verwaltung, des Tourismus, der Ernährung und in Betrieben, die den Berufsfeldern des Ausbildungsschwerpunktes entsprechen, absolviert werden.

Für das Auffinden von Praxisstellen werden den SchülernInnen Adressen von Praxisbetrieben durch die Schule zur Verfügung gestellt. Ein geeigneter Praxisbetrieb muss jedoch von den SchülerInnen selbst ausfindig gemacht werden. Wichtig ist, dass nach Zusage eines Betriebes zwischen SchülerIn und ArbeitgeberIn ein PraktikantenInnen-Arbeitsvertrag abgeschlossen wird, in dem die Vereinbarungen für das Arbeitsverhältnis festgehalten werden. PraktikantenInnen-Arbeitsvertrags-Formulare erhalten die SchülerInnen von der Schule.

Der Link zur Liste von Praxisbetrieben, die die SchülerInnen im Schuljahr 2011/12 besucht haben, kann vom Fachvorstand erfragt werden.

Fachvorstand

Im Hotel „Donauschlinge“ in Schlögen in Oberösterreich waren große Hochzeiten mit mehr als 380 Personen immer besondere Ereignisse. Hier musste man vor allem mit Können und guten Nerven glänzen. Trotz der Größe des Betriebes, kam der Zusammenhalt und der Spaß unter den Mitarbeitern nicht zu kurz.

Tatjana Eder

Im Hotel „Viehhauser“ in Großarl in Salzburg wurde auf das familiäre Ambiente besonders geachtet, da die meisten Gäste Stammkunden waren und zwischen meinen Chefs und den Gästen Freundschaften geschlossen wurden. Nach der Arbeit saßen wir oft beisammen und plauderten über die Urlaubserlebnisse.

Julia Schmidl

Da ich Vegetarierin bin, absolvierte ich meine Praxis im vegetarischen Restaurant „ Schillinger“ in Großmugl in Niederösterreich. Ich fand es interessant, wie viele Menschen kein Fleisch essen und sich trotzdem gesund und abwechslungsreich ernähren können.

Elisabeth Sailer