Zusatzqualifikationen (alt)

Zusatzqualifikationen

Folgende Zusatzqualifikationen können erworben werden:

Für sprachinteressierte SchülerInnen bietet unsere Schule im Rahmen der Begabtenförderung einen Vorbereitungskurs für das Sprachzertifikat BEC Vantage. Das British Business English Certificate 2 ist ein international anerkanntes Zertifikat über englische Sprachkompetenz in den Bereichen Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen mit Schwerpunkt auf dem Wirtschaftsbereich.

Teilnahmeberechtigt sind die besten SchülerInnen der Jahrgänge 3 bis 5. Nach Beendigung des Kurses haben die Teilnehmer die Möglichkeit, zu einer vom British Council organisierten Prüfung anzutreten.

 

Mag. Vera Just

Zertifikatsprüfungen in Spanisch (TELC – The European Language Certificates) – ein echter Kompetenznachweis oder doch nur eine Modeerscheinung? – In der augenblicklichen (Fremd)Sprachenpolitik ist eine deutliche Wende in Richtung externer Qualifizierungen als Begleitung bzw. Ergänzungen der schulischen Abschlüsse erkennbar. Zu Recht wird es im Sinne von Transparenz und Vergleichbarkeit bei den schulischen Leistungsmessungen als immer wichtiger angesehen, Fertigkeiten und Kenntnisse durch externe Prüfungssysteme verifizieren zu lassen. Als internationale Leitlinie gilt hierbei der Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen (GeR) aus dem Jahre 2001, der auf die Initiative des Europarats zurückgeht. Im GeR sind sechs Kompetenzstufen (A1 – A2 – B1 – B2 – C1 – C2) definiert, die die europäische und internationale Dimension von Vergleichbarkeit über das Fremdsprachenniveau eines Lerners symbolisieren.

Aus diesem Grund ist auch die HLW Hollabrunn bemüht, diese Anforderungen tatsächlich umzusetzen. Das Angebot an Zusatzqualifikationen auf Bildungsebene nimmt einen hohen Stellenwert ein, und Sprachenzertifikate dienen als Nachweis individueller in- oder außerschulisch erworbener Sprachkompetenz. Im Detail bedeutet das, dass

  • Sprachenzertifikate ein Nachweis von Sprachkenntnissen gemäß einer europaweit anerkannten Skala (GeR) sind,
  • sie als Ergänzung zum Schulzeugnis dienen, denn sie stellen einen begleitenden Kompetenznachweis dar,
  • sie den Schülern zeigen, dass sie mit ihren über die Jahre entwickelten Sprachfähigkeiten gute Ergebnisse erreichen können,
  • sie die praktische Anwendung der Sprache unterstützen, sodass die Alltagssprache eine gewichtige Rolle einnimmt,
  • sie die Zukunftschancen verbessern, z.B. werten sie Bewerbungsunterlagen auf,
  • und dass sie für die SchülerInnen eine Vernetzung von Schule und (Weiter)Bildung darstellen.

Anhand dieser Aufzählung lässt sich der Nutzen dieser Sprachenzertifikate ausreichend begründen, daher betrachten wir sie als einen wichtigen Teil einer qualitativen Ausbildung unserer SchülerInnen.

 

Mag. Dr. Karin Bru Peral

Ahoj!

Tschechisch wird seit Jänner 2004 im Rahmen der niederösterreichischen Sprachoffensive an der HBLA Hollabrunn unterrichtet. Das Angebot richtet sich an alle SchülerInnen, die daran interessiert sind, die Sprache des Nachbarlandes kennen zu lernen.

Das Hauptziel des Unterrichts besteht darin, einfache Dialoge bilden zu können und Alltagssituationen wie z. B. Einkäufe tätigen, nach dem Weg fragen, in einem Restaurant etwas bestellen, einen Fahrplan lesen, ein Zimmer reservieren, etc. auf Tschechisch zu bewältigen. Hauptaugenmerk wird dabei auf Sprechen und Hörverständnis gelegt. Die Grammatik wird aber von Anfang an in den Unterricht mit einbezogen, da grundlegende Strukturen unbedingt notwendig sind, um von Anfang an richtige und verständliche Sätze zu bilden. Der Wortschatzerwerb erfolgt hauptsächlich mit Hilfe von Bildern oder aus dem Kontext (kleinere Geschichten). Danach wird das Gelernte spielerisch in Dialogen und Gesprächssituationen umgesetzt.

Das Unterrichtsmaterial ist hauptsächlich selbst zusammen gestellt (Bilder, Zeitschriften, Einsetzübungen, etc.), es werden aber auch Kopien aus dem Lehr- und Arbeitsbuch „Vítáme Vás“ sowie Hörübungen daraus verwendet

Besonderes Augenmerk erfahren Geschichte und Landeskunde (1968, 1989), um den SchülerInnen einen besseren Einblick in die jüngere Vergangenheit zu gewähren. Filme über diese Ereignisse dienen hier als Grundlage und bewähren sich im Unterricht. Großes Interesse zeigen die SchülerInnen auch für die Sehenswürdigkeiten Prags und für die Geschichte der Stadt, die ja unmittelbar mit jener Österreichs verbunden ist.

„Belohnt“ werden die SchülerInnen mit einer jährlichen Exkursion. Im Dezember 2004 ging es nach Znojmo/Znaim, im April 2006 fuhren wir gemeinsam nach Mikulov (Nikolsburg). Im Juni 2007 kam zwar keine Exkursion zu Stande, doch fuhren einige Schülerinnen mit mir gemeinsam nach Znaim auf das Symposium „Das Jahr 1968 im europäischen Kontext“, wo wir die Gelegenheit hatten, an einer Diskussion tschechischer und österreichischer Politiker (Frau Außenminister Plassnik, Bruno Aigner, Peter Kreisky, Fürst Schwarzenberg u.a.) und Wissenschaftern zu diesem Thema teilzunehmen.

Im April 2007 fand in Jihlava (Iglau) eine EU-Projektpartnerbörse statt. Die Zusammenarbeit mit tschechischen Schulen soll in Zukunft durch Projekte verschiedenster Art (Soziales, Tourismus, Umwelt) verstärkt werden.

Die HLW bietet außerdem heimischen, grenznahen Gastronomen an, ihre Speisekarten ins Tschechische zu übersetzen, damit sich tschechische Gäste in Österreich ebenso wohl fühlen wie wir uns in Tschechien. Die Übersetzung erfolgt unentgeltlich.

Tschechisch wird als unverbindliche Übung geführt und findet an einem Nachmittag statt. Es gibt keine Beurteilung über die Leistungen.

Jede/r ist jederzeit herzlich willkommen. Ein „teilgenommen“ im Zeugnis wird jedoch nur bei regelmäßiger Anwesenheit vergeben.

 

Ansprechpartner: Mag. Daniela Kolić

 

Für SchülerInnen des Vertiefungsbereiches Wellness ist es möglich gemeinsam mit dem BAFL Linz in einer zweiwöchigen Ausbildung den Instruktor – Fit/Animation zu erwerben. Die Ausbildung findet in zwei Kursen im 3. u. 4. Jahrgang statt und endet mit einer Prüfung die vom BAFL Linz abgenommen wird. Ein Kostenbeitrag durch die SchülerInnen ist erforderlich.

Für alle, die sich für Wein interessieren …

wird auch an unserer Schule seit dem Schuljahr 2002/03 als Zusatzqualifikation der Ausbildungslehrgang zum Jungsommelier/e Österreich im 3./4. Jahrgang der HL angeboten. Mit großem Interesse und viel Begeisterung nehmen die SchülerInnen jedes Jahr in ihrer Freizeit an den Kursen von Diplomsommeliere FOL Annelies Weinberger teil.

Im Rahmen dieser Ausbildung muss ein umfangreiches Wissen über Wein und diverse andere Getränke durch Vorträge, Weindegustationen, Exkursionen und selbständiges Erarbeiten eines Fragenkataloges erworben werden; als Vorbereitung für die Prüfung ist außerdem die Gestaltung einer praxisorientierten Weinkarte vorgesehen.

Die Weine müssen nicht nur fachgerecht empfohlen und serviert, sondern auch professionell verkostet und beurteilt werden.

Allgemeine Informationen zur Ausbildung

Der Ausbildungslehrgang

Auf Initiative einiger Schulen wurde in Zusammenarbeit mit dem BM:bwk, der Österreichischen Weinmarketing, dem WIFI-Österreich und dem Sommelierverband Österreich der Ausbildungslehrgang JUNGSOMMELIER ÖSTERREICH erarbeitet und ist die Vorbildung zum Diplomsommelier.

Die Ausbildung

Die zusätzliche Ausbildung beinhaltet 60 Unterrichtsstunden mit dem Unterrichtsgegenstand Getränkemanagement und bringt den TeilnehmerInnen eine qualifizierte Ausbildung in den Bereichen Wein, Getränke allgemein, Präsentation und Verkauf.

Die Prüfung

Jungsommelier PrüfungDie Abschlussprüfung (schriftlich, sensorisch, praktisch) wird an 2 Tagen in Anwesenheit von 2 außerschulischen Prüfern durchgeführt und wird mit dem Zertifikat Jungsommelier Österreich bestätigt.

Das Zertifikat

Das Zertifikat ermöglicht den Zugang zur Ausbildung zum Diplomsommelier nach zwei Jahren Berufspraxis und den Einstieg zur Ausbildung zum Weinakademiker an der Weinakademie in Rust.

Die Anerkennung

Durch die Anerkennung des Zertifikates durch die Wirtschaft ist die Ausbildung ein wertvoller Baustein für die erfolgreiche Berufskarriere unserer AbsolventInnen.

 

FOL Annelies Weinberger, Ausbildnerin

 

Kaffeekenner

Die Ausbildung

Die Ausbildung Kaffeekenner/in findet im 3. Jahrgang der höheren Lehranstalt bzw. in der 2. Klasse der Fachschule statt.

Die wesentlichen Lehrinhalte sind:

  • Geschichte des Kaffees
  • Kaffeepflanze, Ernte, Anbaugebiete der Welt
  • Diverse Kaffeezubereitungsarten:
  • Milchschäumen
  • Verkostungstechniken – Cupping
  • Wasserqualität
  • Gesundheitliche Wirkung
  • Das Wiener Kaffeehaus
  • Kaffeegetränke – Spezialitäten
  • Degustationskriterien: Harmonie von Kaffee und Speisen
  • Verkaufsgespräch und Beschwerdemanagement
  • Kalkulation – Wareneinsatzberechnung

Die Stunden werden zu Blöcken mit je 4 Stunden geblockt. In diesen Einheiten wird auf der einen Seite das Wissen theoretisch erarbeitet, zusätzlich aber viel praktisch geübt und natürlich auch regelmäßig Kaffee zubereitet und verkostet. Zudem wird auch eine Exkursion in eine Kaffeerösterei und in ein traditionelles Wiener Kaffeehaus durchgeführt.

Die Prüfung

Im Frühjahr des genannten Jahres findet die Prüfung statt. Diese besteht aus einem schriftlichen, sensorischen und praktischen bzw. mündlichen Teil.

Das Zertifikat

Die SchülerInnen erhalten nach bestandener Prüfung ein Zertifikat und können das erworbene Wissen unter anderem im Pflichtpraktikum nutzen.

Katharina Eckl BEd.

 

Barkeeper

Nähere Infos in Kürze.