Am Di, den 13.2.2018 fand für einige Russisch-SchülerInnen der 2. Und 3. Klasse der HLW Hollabrunn eine ganztägige Exkursion nach Wien statt. Auch zwei ehemalige Russisch-Schülerinnen aus der FW nahmen an der Exkursion teil.

Treffpunkt am Morgen war die Station Wien Rennweg. Die Exkursion begann mit einer Führung durch die Ausstellung „Herausforderung Moderne – Wien und Zagreb um 1900“. Thema waren die Beziehungen zwischen österreichischer und kroatischer Kunst auf den Gebieten der Malerei, der Architektur und des Kunsthandwerks. Die Dame, die uns betreute, teilte die SchülerInnen in drei Gruppen und gab ihnen unterschiedliche Anweisungen. Jede Gruppe ging in einen anderen Bereich der Ausstellung mit dem Auftrag, einige ausgewählte Objekte zu beschreiben und mit anderen zu vergleichen. Wir durften wunderschöne Gemälde des europäischen Impressionismus bewundern, aber auch Gebrauchsgegenstände des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

Nach Besichtigung der Ausstellung wurden wir im Burgenland-Kroatischen Zentrum in der Schwindgasse erwartet. Dort erfuhren die SchülerInnen von der Mehrsprachigkeit und den verschiedenen Volksgruppen in Österreich, aber auch über das Recht auf Umsetzung der Zweisprachigkeit, das im Österreichischen Staatsvertrag verankert ist.

Anschließend gingen wir zum Schwarzenbergplatz, wo wir das Denkmal der russischen Armee bewunderten. Leider lud das Wetter nicht zu einem längeren Aufenthalt ein, sodass wir uns mit einer kurzen Besichtigung mit Erinnerungsfoto begnügten.

Danach wanderten wir Richtung Landstraße, um in einem kleinen ukrainischen Restaurant namens „Elvira“ zu Mittag zu essen. Wir verkosteten landestypische Köstlichkeiten: Es gab eine vegetarische Gemüsesuppe mit Rahm für alle und anschließend ausreichend „Vareniki“ – Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen (wahlweise Kartoffel/Pilz; Fleisch; Spinat), natürlich ebenfalls mit viel Rahm (smetana) serviert. Als Dessert wurden süße Vareniki mit Kirschfüllung und Vanilleeis gereicht.

Nach dem köstlichen und ausgiebigen Mittagessen folgte der letzte Programmpunkt: Der Besuch der russisch-orthodoxen St. Nikolaus-Kirche. Ein Priester führte uns durch die prunkvolle Kathedrale, erzählte uns über die Geschichte der Kirche, über die Festtage der Orthodoxie und erklärte allen geduldig die Bedeutung der verschiedenen Gemälde.

Wir bedankten uns höflich für die interessanten Ausführungen und gingen anschließend gemeinsam wieder Richtung Rennweg, von wo die meisten den Zug Richtung Hollabrunn nahmen.

Abschließend kann gesagt werden, dass bei diesem vielseitigen Programm für alle etwas Interessantes, Neues und Wissenswertes dabei war und wir uns trotz schlechten Wetters unsere gute Laune bis zum Schluss bewahrten.

D. Kolic

Quellenangabe zu einigen Fotos:
https://www.belvedere.at/ausstellung/wienundzagreb
http://www.nikolsobor.org/SITE3/index.php/de/

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